Angriff auf ATIB

veröffentlicht am 3. Februar 2022

Derzeit bombardiert die türkische Armee Kurdistan, insbesondere die freien Gebiete Şengals, das Flüchtlingslager Mexmûr und die Region um Derik.

Die Angriffe der türkischen Armee werden nicht unbeantwortet bleiben!
Nicht in Wien und weltweit!

Aufgrund des gescheiterten Gefängnisausbruchs tausender IS-Jihadisten im Sina Gefängnis in Hesekê vergangene Woche, versucht der türkische Staat nun mit einem Vergeltungsschlag gegen die kurdische Bevölkerung vorzugehen. Seit Dienstag Nacht sind durch die Luftangriffe 9 Menschen ums Leben gekommen.
Im Sina Gefängnis befinden sich 4.000 IS-Jihadisten unter Kontrolle der Syrisch Demokratischen Kräfte, doch insgesamt befinden sich an die 10.000 IS-Gefangenen in verschiedenen Haftlager in der Autonomieregion Nordostsyrien. An die 2.000 davon stammen aus weltweiten Nationen, welche sich weigern die Verantwortung für ihre Staatsbürger*innen zu übernehmen und diese nach einer Rückführung vor Gericht zu stellen. Dies ist ein internationales Problem, für das die Weltgemeinschaft Verantwortung übernehmen muss, denn der IS stärkt sich als Gefahr gerade an vereinzelten Orten, aber agiert weltweit!

Hinter diesen Angriffen auf Kurdistan steht der türkische Staat, unterstützt von der NATO und der EU. Wir lassen diese nicht unbeantwortet!
Auch hier in Europa und in Österreich agiert der verlängerte Arm der Türkei unter dem Deckmantel diverser Behörden, Vereine und auch Moscheen. ATIB ist der Türkisch-Islamische Dachverband unter dem über 60 Vereine organisiert sind. Doch die ATIB ist auch der direkte Arm aus Ankara und ist den dortigen Religionsbehörden unterstellt. Der Verband agiert als ein Propagandatool Erdogans und seiner nationalistisch-islamischen Politik. Die ATIB ist bei langem nicht unparteiisch, wie sie sich darstellt, sondern Akteur der kriegstreiberischen und kurdenfeindlichen Hetze.

KEIN ANGRIFF WIRD UNBEANTWORTET BLEIBEN!
BIJI BERXWEDANA ROJAVA!

Video: https://vimeo.com/672902048

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