#EndSARS Bewegung in #Nigeria: Das #LekkiMassaker vor fünf Jahren

veröffentlicht am 13. November 2025

Am 20. Oktober 2025 jährte sich das Blutvergießen am Lekki Toll Gate, einer Mautstelle in einem Nobelbezirk von Lagos, zum fünften mal. Das Lekki-Massaker war der traurige Höhepunkt der Niederschlagung einer Bewegung, die ganz Nigeria erfasste. Die damaligen Proteste gegen Polizeibrutalität wuchsen zu einer Bewegung gegen weit verbreitete Korruption und "schlechte Regierungsführung" - und wurden brutal niedergeschossen. Die Rufe nach Gerechtigkeit dauern bis heute an.

Das Special Anti-Robbery Squad (SARS) wurde 1992 offiziell zur Eindämmung von Raubüberfällen, Entführungen und Kleinkriminalität gegründet. Tatsächlich entwickelte sich SARS zu einer Einheit, die u.a. durch Raub, Belästigung, Vergewaltigung, Erpressung, Kidnapping mit Lösegeldforderung, Folter und außergerichtliche Tötungen Bekanntheit erlangte. Proteste dagegen gab es schon einige Jahre zuvor, doch nachdem Anfang Oktober 2020 einige Videos öffentlich wurden, die Morde durch SARS zeigten, wuchsen die Proteste schnell zu einer landesweiten Bewegung gegen Polizeibrutalität. An den vor allem von Jugendlichen dezentral organisierten Protesten beteiligten sich 10.000e Menschen in allen Teilen des Landes. Gefordert wurden u.a. die Auflösung von SARS (die Einheit unter diesem Namen gibt es nicht mehr), eine Polizeireform und bessere Regierungsführung.

Die Antwort der Behörden war wie zu erwarten: brutal. Anfangs wurden Tränengas, Wasserwerfer, Gummiknüppel und -geschoße eingesetzt. Doch bald wurde auf die wachsenden Proteste scharf geschossen. Wie viele Menschen insgesamt zwischen 8. und 20. Oktober 2020 ermordet wurden, ist schwer zu sagen. Sicher ist, dass mindestens 56 Menschen bei den Protesten im ganzen Land ums Leben kamen. Es könnten allerdings wesentlich mehr gewesen sein. Einem Bericht von Amnesty International zufolge plante die Regierung von Lagos im Jahr 2023 die heimliche Beerdigung von 103 aufbewahrten Leichen, die als Opfer der #EndSARS Proteste im Oktober 2020 identifiziert wurden, was durch die Initiativen von Aktivist*innen und Bürger*innenrechtsorganisationen verhindert werden konnte. Im Oktober 2020 schätzte die Internationale Gesellschaft für bürgerliche Freiheiten und Rechtsstaatlichkeit, dass bis zum 23. Oktober mindestens 200 Aktivist*innen und Zivilist*innen von Polizei, Militärs und regierungsnahen Killerkommandos umgebracht wurden. Teilweise wurde versucht, die Morde zu verheimlichen und die Körper der Toten verschwinden zu lassen. So wurden mehrere Leichen aus dem Wasser geholt oder im Wald entdeckt.

Die Proteste richteten sich vor allem gegen Polizeigewalt und das willkürliche Vorgehen vor allem von SARS gegen meist junge Menschen. Doch erinnert sei, dass es im Jahr 2020 aufgrund von Corona einen Lockdown gab und viele Leute keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln hatten. Es ist also nicht verwunderlich, dass es im Zuge der Proteste immer wieder zu Umverteilungsaktionen von Lebensmitteln vor allem aus staatlichen Lagerhäusern kam. Die soziale Dimension der Proteste sollte nicht unterschätzte werden. In den Jahren seither hat sich die Lebenssituation für viele Menschen nicht verbessert. Mittlerweile gibt es vielen Teilen Nigerias eine massive Hungerkrise. Laut Ärzt*innen ohne Grenzen (MSF) erleben Millionen Menschen in Nigeria eskalierende Konflikte. So wurden mehr als drei Millionen Menschen aus ihren Häusern in den nordwestlichen, nordöstlichen und nördlichen Zentralregionen Nigerias vertrieben. Dazu kommen extreme Wetterereignisse als Folge des Klimawandels, finanzielle Unsicherheit und eingeschränkter Zugang zu Gesundheitsversorgung. Unterernährung gefährdet das Leben tausender Kinder. MSF beschreibt die Situation als Notfall, die Krise werde jedoch weithin ignoriert.

Zurück ins Jahr 2020: Der Höhepunkt staatlicher Gewalt gegen die #EndSARS-Bewegung ereignete sich am 20. Oktober 2020. Als nach Einbruch der Dunkelheit die Lichter am Lekki Toll Gate in Lagos ausgingen, tauchten extra angereiste bewaffnete Einheiten der 81. Division der nigerianischen Armee auf und feuerten scharfe Munition auf die dort versammelten unbewaffneten #EndSARS-Demonstrant*innen. Die Sicherheitskräfte zeigten einmal mehr, dass sie nichts von Rechten wie Versammlungs-, Demonstrations- oder Meinungsfreiheit halten. Mindestens 48 Menschen wurden schwer getroffen, mindestens 12 von ihnen starben durch die Schüsse in die Menge.

Bis heute wurde keine Verantwortung für dieses Massaker übernommen. Stattdessen wurde von verschiedensten Stellen argumentiert, sie seien nicht zuständig gewesen. Die Behörden versuchten sogar, das Massaker zu verheimlichen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Überwachungskameras am Lekki Toll Gate extra ausgeschaltet wurden. Am nächsten Morgen wurden die Blutspuren von Reinigungsfahrzeugen weg gewaschen. Doch das nutzte nichts, denn die Bilder der Morde waren bereits zu sehen, u.a. wurde das Massaker live gestreamt. Politik und Militär wiesen die Schuld von sich, doch ein Untersuchungsausschuss befand später die Armee für schuldig.

Die in mehreren Bundesstaaten eingesetzte Untersuchungsausschüsse, in denen es zu Toten kam, führten weder zu Konsequenzen noch zur Anklage und Verurteilung der Mörder*innen, deren Vorgesetzten und Auftraggeber*innen. Es wurden zwar in mehreren Bundesstaaten Schadenersatzzahlungen an Überlebende und Hinterbliebene Familien in der Höhe von umgerechnet mehreren 100 Millionen US-Dollar ausgezahlt, doch viele Leute haben bis heute nichts erhalten und können teilweise notwendige Behandlungen als Folge von Schussverletzungen nicht bezahlen, wie aus einem lesenswerter Artikel von Al Jazeera (20. Oktober 2025) hervorgeht. Viele der Leute, die die Polizeibrutalität er- und überlebten, sind nach wie vor schwer traumatisiert. In dem Artikel kommt u.a. ein Politikanalyst zu Wort, dem zufolge das Fehlen von Gerechtigkeit nicht nur das Versäumnis widerspiegele, die Verantwortlichen strafrechtlich zu verfolgen, sondern auch die Erosion des öffentlichen Glaubens an die moralische Autorität des Staates untergrabe:

"Wahre Gerechtigkeit erfordert Rechenschaftspflicht und die strafrechtliche Verfolgung der Täter*innen. Es erfordert eine institutionelle Reform, die sicherstellt, dass die Sicherheitsbehörden der zivilen Aufsicht unterliegen."

Kein Vergeben, kein Vergessen!

Seit dem Jahr 2020 erinnern rund um den 20. Oktober in Nigeria und darüber hinaus Menschen an die ermordeten Aktivist*innen der #EndSARS-Bewegung. Nach fünf Jahren ist der Ruf nach Gerechtigkeit und Rechenschaft nicht verhallt. Zahlreiche Aktivist*innen und Organisationen fordern nach wie vor ein Ende von Polizeibrutalität und staatlicher Gewalt.

Während die staatlichen Mörder*innen bis heute ungestraft sind, wurden viele Aktivist*innen für Jahre und teilweise ohne Verfahren inhaftiert. Es gab zahlreiche Vorfälle von Folter und Misshandlungen. Bis heute kam es weder zu Aufklärung, geschweige denn zu Gerechtigkeit. Die Schuldigen wurden nicht angeklagt und vor Gericht gestellt. Wichtig ist anzumerken: Es war eben dieses System der Straflosigkeit staatlicher Gewalt und Willkür, das zum Entstehen der #EndSARS-Bewegung führte.

Laut Amnesty International Report 2024 entschied der ECOWAS-Gerichtshof, der sich mit Menschenrechtsverletzungen in den Mitgliedsstaaten der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) auseinandersetzt, am 10. Juli 2024 in einem Verfahren von drei Inhaftierten gegen die Bundesrepublik Nigeria, dass die Behörden die Rechte der #EndSARS Demonstrant*innen verletzen. Zu den verletzten Rechten gehörten das Recht auf persönliche Sicherheit, freie Meinungsäußerung, friedliche Versammlung und Vereinigung sowie Freiheit von Folter und anderen Misshandlungen, die Ermittlungspflicht des Staates und das Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf. Das Gericht versäumte es jedoch, die nigerianischen Behörden für die Tötung von 12 Demonstrant*innen an der Lekki Mautstelle und sowie bei Vorfällen im Bezirk Alausa im Bundesstaat Lagos zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Kultur der Straflosigkeit

Cheta Nwanze beschreibt in"Lekki-Mautstelle, Kwam 1 und die Kultur der Straflosigkeit" vom 20. Oktober 2025 die Kontinuität der Gewalt im Zusammenhang mit Straflosigkeit und fehlender Rechenschaftspflicht:

"Die Ereignisse des Jahres 2020 waren keine Abweichung. Stattdessen schufen sie einen erschreckenden Präzedenzfall für die folgenden Jahre und eine düstere Chronologie der Missachtung der Rechtsstaatlichkeit.

Im Jahr 2021 erfasste nach den EndSARS-Protesten eine neue Welle der Gewalt den Südosten (Nigerias). Der Aufstieg sogenannter “unbekannter bewaffneter Männer” fiel mit angeblichen außergerichtlichen Aktionen staatlich unterstützter Sicherheitskräfte zusammen, insbesondere in Oyigbo, einem von Igbo dominierten Gebiet des Bundesstaates Rivers. Als Hunderte getötet wurden, entstand ein Klima der Angst, oft ohne nennenswerte Ermittlungen oder Strafverfolgung. Dies festigte den Eindruck, dass menschliches Leben billig sei und dass bestimmte Akteur*innen mit offizieller Immunität operierten. Das Versäumnis, die Bürger*innen in dieser Region zu schützen und die Täter*innen zur Rechenschaft zu ziehen, markierte eine gefährliche Ausweitung der Straflosigkeit.

Im Jahr 2022 offenbarte sich die Straflosigkeit des Staates in ihrer abscheulichsten Form. Es tauchten Berichte über ein weit verbreitetes, jahrelanges geheimes Militärprogramm von Zwangsabtreibungen gegen Frauen und Mädchen auf, die aus der Gefangenschaft der Aufständischen im Nordosten gerettet wurden. Diese angebliche systematische Verletzung grundlegender Menschenrechte unterstrich, dass es bei der Straflosigkeit nicht nur um ein paar "Schurkenelemente" ging, sondern dass sie in das institutionelle Gefüge eingewoben war und sich gegen die schwächsten Opfer von Konflikten richtete.

Im Jahr 2023 stand die vorrangige Pflicht des Staates, das Leben zu schützen, vor ihrer schrecklichsten Prüfung. Die schrecklichen Massaker im Bundesstaat Plateau Ende 2023, bei denen Hunderte unschuldige Menschen bei organisierten, langwierigen Angriffen in zahlreichen Gemeinden ums Leben kamen, bewiesen, dass die Rhetorik der Regierung über Sicherheitsreformen hauchdünn war. Das schiere Ausmaß der Gewalt, gepaart mit der scheinbaren Unfähigkeit der Sicherheitskräfte, die Morde zu verhindern oder entschlossen darauf zu reagieren, sendete eine klare Botschaft, dass bestimmte Leben entbehrlich und die Täter*innen unantastbar seien.

Im Jahr 2024 erreichte die Krise der Entführungen zur Erpressung von Lösegeld eine beunruhigende Reife und entwickelte sich zu einer lukrativen, quasi akzeptierten Branche im ganzen Land. Trotz Gesetzen, die die Zahlung von Lösegeldern verbieten, kam es weiterhin mit dreister Regelmäßigkeit zu Massenentführungen, die sich gegen Schulkinder und ganze Gemeinden richteten. Die Tatsache, dass kriminelle Banden so frei agieren und Menschen zu Verhandlungsgütern machen konnten, zeugte von einem katastrophalen Verzicht auf staatliche Autorität und einer tief verwurzelten Straflosigkeit, die es dem Bandit*innentum ermöglichte, ungehindert zu gedeihen."

Neben diesen Geschehnissen wurden seit 2020 in einer Reihe von Vorfällen Leute von Polizist*innen umgebracht, wie Punch in Berufung auf Amnesty International am 20. Oktober 2024, dem 4. Jahrestag des Lekki-Massakers berichtete.

Die Verantwortung benennen

Amnesty International sammelt seit Jahren Informationen über Polizeigewalt und -morde in Nigeria. Es kommt immer wieder zu außergerichtlichen Hinrichtungen. Ein Bericht über den blutigen August, das gewalttätige Vorgehen gegen #EndBadGovernance Proteste vom 1.-10. August 2024, dokumentiert die Morde durch Schusswaffen an 24 Menschen, unter ihnen zwei Kinder. Während der #EndBadGovernance oder "Hunger-Proteste", die sich gegen die zunehmende Verschärfung der Lebenssituation richteten, wurden 1.200 Leute festgenommen. Die Behörden verübten Folter und andere Misshandlungen. Sowohl vor, während und nach den Protesten kam zu Schikanen und Einschüchterungen durch Sicherheitskräfte. Dass diese Vorfälle nicht isoliert zu betrachten sind, belegt die Dokumentation zahlreicher Übergriffe auf Proteste zwischen 2014 und 2024. Laut Amnesty betrachtet die Regierung in Nigeria Proteste entweder als eine Unannehmlichkeit, die es zu kontrollieren gilt, oder als Bedrohung. Kontinuierlich wird gegen friedliche Demonstrant*innen vorgegangen. Und das alles unter dem Mantel der Straflosigkeit für die Exekutive.

Global Rights, eine internationale NGO mit Ablegerin in Nigeria stellte in einer Presseerklärung zum 5. Jahrestag des Lekki-Massakers am 20. Oktober 2025 fest:

"Gewalt, Einschüchterung und Unterdrückung können niemals die richtige oder nachhaltige Reaktion auf die Forderungen der Bürger*innen nach Rechenschaftspflicht und besserer Regierungsführung sein.
In Nigeria bleibt friedlicher Dissens jedoch gefährlich. Die Regierung missbraucht weiterhin Gesetze wie den Cybercrime Act, der ursprünglich zur Bekämpfung von Online-Betrug gedacht war, um Journalist*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und normale Bürger*innen wegen ihrer Meinungsäußerung ins Visier zu nehmen. Diese Praxis untergräbt das Fundament unserer Demokratie und sendet eine gefährliche Botschaft — dass Meinungsfreiheit nur auf dem Papier existiert.
Fünf Jahre später schmerzen die Wunden vom 20.10.20 immer noch und bleiben für die Familien und Angehörigen der Opfer frisch. Viele Opfer werden nicht anerkannt, ihre Familien erhalten keine Entschädigung und ihre Mörder*innen bleiben ungestraft. Schlimmer noch: Es gibt Hinweise darauf, dass die Angst Fuß gefasst hat. Während der Proteste im Jahr 2024 blieben viele Bürger*innen zu Hause, nicht aus Apathie, sondern aus Angst, dass der Staat seine Waffen erneut gegen die eigene Bevölkerung richten würde. Dies ist nicht das Kennzeichen einer blühenden Demokratie; es ist eine Warnung, dass Nigerias Demokratie auf glühenden Kohlen sitzt.
Anlässlich dieses Jahrestages solidarisiert sich Global Rights mit allen, die im Kampf für Gerechtigkeit und demokratische Rechenschaftspflicht ihr Leben, ihre Lebensgrundlage oder ihre Freiheit verloren haben. Wir bekräftigen unsere Forderungen:
1. Rechenschaftspflicht — Die nigerianische Regierung muss diejenigen identifizieren, verhaften und strafrechtlich verfolgen, die die Schießereien am Lekki Toll Gate angeordnet und durchgeführt haben, sowie diejenigen, die seitdem versucht haben, die Wahrheit zu verheimlichen.
2. Reform — Die Regierung muss umfassende Polizeireformen durchführen, beginnend mit der vollständigen Umsetzung der Empfehlungen der gerichtlichen Untersuchungsausschüsse.
3. Achtung der Rechte — Polizeibeamte und Sicherheitsbeamte müssen darin geschult werden, Proteste deeskalierend, rechterespektierend und demokratisch konform zu bewältigen, im Einklang mit der nigerianischen Verfassung und internationalen Verpflichtungen.
4. Bürger*innenschutz — Die Regierung muss den Missbrauch von Gesetzen wie dem Cybercrime Act beenden, um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen, und muss diejenigen schützen, anstatt sie zu bestrafen, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung ausüben."

Schreie nach Gerechtigkeit

Neben den genannten Organisationen Amnesty International und Global Rights fordern viele Leute Aufklärung, Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht. In sozialen Medien wird nach wie vor der Hashtag #EndSARS verwendet, um den Opfern des Massakers am Lekki Toll Gate Tribut zu zollen. Ein Artikel von Sahara Reporters zum fünfjähriges Jubiläum der #EndSARS-Bewegung fasst einige der Aussagen auf X zusammen.

"Nigerianische Jugendliche haben ihr Leben, ihre Arbeit, ihre Familien und ihre Träume durch die korruptesten und bösesten Menschen verloren, die wir Anführer*innen nennen!!! Auch wenn mein Volk jetzt in seine Unterdrücker*innen verliebt ist, darf dieser Tag, der 20/10/2020, niemals vergessen oder vergeben werden!" (Der bekannte Komiker* Mr. Macaroni @mrmacaronii)

"Fünf Jahre später durchdringen die Echos von Lekki immer noch die Stille, zu der wir gezwungen wurden." (@rmsaTm3)

"Wir werden es nie vergessen. Wir werden uns immer an den 20.10.20 erinnern. Mögen die Verstorbenen Ruhe finden. Mögen ihre Familien Trost finden. Mögen ihre Mörder*innen nie Frieden erfahren. Für immer in unseren Herzen." (@OurFavOnlineDoc)

"Fünf Jahre später können wir nur daran denken, Widerstand zu leisten. Es hätte nicht auf Kosten Ihres Lebens gehen dürfen. Viele Leugner*innen Ihres Todes sind immer noch an der Macht. Wir haben dich im Stich gelassen und Nigeria hat uns alle im Stich gelassen. #EndSARS." (@SavvyRinu)

"Ich denke, es gibt genügend Beweise, um eine Petition gegen den* damaligen Gouverneur* des Bundesstaates Lagos, den Kommandeur* der nigerianischen Armee in Lekki, zu verfassen. Sogar der derzeitige Präsident* ist ein Verdächtiger* für den Mord an diesem jungen Mann* und über 100 anderen, die an diesem Tag gefallen sind." (@Crypticcodexx)

"Wir haben es nicht vergessen. Wir sind nicht geheilt. Wir schreien immer noch nach Gerechtigkeit."

Hintergrund auf Emrawi:

Eine Chronologie der #EndSARS Proteste befindet sich auf der englischen Wikipedia.

Weiterlesen

zum Thema Anti-Repression:

zum Thema Staat & Herrschaft:

zum Thema Soziale Kämpfe: