RiseUp4Rojava ruft zu Blockade türkischer Airlines auf

veröffentlicht am 24. Oktober 2019

Die Kampagne #RiseUp4Rojava ruft zum Widerstand gegen den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien auf. Die Türkei müsse für ihren Krieg sanktioniert und wirtschaftlich geschädigt werden,

heißt es in einer aktuellen Erklärung. Unter dem Kampagnen-Motto „No flight to Turkey“ sind bereits für Wien, Lyon, Paris, Athen, Thessaloniki, Mailand, Neapel, Rom, Lissabon, Porto, Barcelona, Madrid, Valencia, Göteborg, Stockholm, Basel, Genf, Zürich und London Aktionen angekündigt.

In der Erklärung heißt es: „Vom 21. bis 26. Oktober werden viele Menschen selbst aktiv werden, um den Krieg durch Blockaden von Schaltern der Turkish Airlines, Pegasus und SunExpress auf internationalen Flughäfen, zu beenden. Die Mobilisierung knüpft an die Blockaden von Turkish Airlines in Barcelona, Kopenhagen, Berlin, London und Basel an, die gezeigt haben, dass es möglich ist, Flüge dieser Unternehmen zu verhindern, wenn Aktivisten nicht nur auf den Flughäfen protestieren, sondern auch die Schalter blockieren.“

Die Kampagne begründet diese Aktion mit dem Widerstandsrecht und der Bedeutung der Fluggesellschaften für die türkische Ökonomie: „In diesen Zeiten des faschistischen Krieges gegen die Revolution in Rojava ist es wichtig, auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren, aber gleichzeitig auch einen globalen Widerstand zu leisten, um diese Unternehmen und Finanzinstitutionen, die den türkischen Faschismus militärisch oder finanziell unterstützen, zu zerstören, zu blockieren und zu besetzen. Die türkische Fluggesellschaft und die Tourismusbranche sind ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt des türkischen Staates. Wenn die Schalter auf der ganzen Welt blockiert werden, wird dies Druck auf das türkische Regime ausüben, der Tourismusindustrie schaden und sichtbar machen, dass die Menschen auf der ganzen Welt solidarisch mit der Revolution in Rojava sind.“
Weitere Informationen zu den Aktionen können unter https://riseup4rojava.org/no-flight-to-turkey/ abgerufen werden.

Weiterlesen

zum Thema Antimilitarismus:

zum Thema Internationale Solidarität: