Sammeln von Erfahrungsberichte über Verhöre und der Institutionelle Justiz

veröffentlicht am 1. Juli 2021

Wir arbeiten derzeit an der Veröffentlichung eines Buches über die Strategien und Verhörtechniken der Polizei und wie Mensch sich dagegen schützen kann. Das Buch ist in einer radikal-emanzipatorischen Perspektive angesiedelt und trägt eine globale Kritik an den Institutionen der Polizei sowie des Strafvollzugs und der institutionellen Justiz. Die Menschen, die daran arbeiten, kommen aus einer anarchistischen und feministischen Kultur, unser Ziel ist es aber, ein Selbstschutz-Werkzeug für ein breites Publikum zu schaffen.

Wir möchten diese Initiative nutzen, um verschiedene persönliche Erfahrungen mit Verhören zu sammeln und sichtbar zu machen. Wie hast du einen solchen Moment erlebt? Was waren die emotionalen Probleme? Welche Strategien der Polizei hast du erkannt und wie hast du darauf reagiert? Was waren deine Stärke und deine Schwäche?

Neben dem spezifischen Thema der Verhöre suchen wir auch nach Rückmeldungen zum Strafrechtssystem und zur institutionellen Justiz im Allgemeinen. Hast du jemals eine Beschwerde eingereicht? Wie hast du diesen Moment erlebt? Was waren die Schwierigkeiten und Herausforderungen?

Texte können uns anonym per E-Mail an saynothing(at)riseup.net geschickt werden. Gerne kannst du uns nach unserem PGP-Schlüssel zu fragen, um deine E-Mail zu verschlüsseln, oder uns um Unterstützung bitten, wenn du nicht weist, wie du ein solches Schutzwerkzeug verwenden kannst.

Die Veröffentlichung des Buches ist für Ende 2021/Anfang 2022 geplant. Die Originalversion wird in französischer Sprache erscheinen, Übersetzungen ins Deutsche und Englische sind jedoch schon geplant.
Die Beiträge werden im Buch und/oder auf einer Webseite veröffentlicht, die das Erscheinen des Buches und die nachfolgenden Projekte begleitet.

Der Einsendeschluss für Beiträge ist der 30. August.

gefunden auf: https://barrikade.info

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