Wir protestieren gegen die Kündigung unserer Kollegin!

veröffentlicht am 14. Januar 2020

Kundgebung vor der JaW-Zentrale

Donnerstag, 16. Jänner, 7:30 – 9 :30 Uhr

Thaliastraße 85 / Ecke Brüßlgasse, 1160 Wien

Unsere Kollegin ist nach sieben Dienstjahren Mitte Dezember 2019 von Jugend am Werk gekündigt worden. Dem voraus gegangen sind viele Ereignisse über mehrere Monate hinweg, die von der Kollegin ausschließlich als Schikane empfunden wurden.

Sie ist Mitglied unserer Gewerkschaft Wiener ArbeiterInnen-Syndikat und war Mitglied im Streikkomitee beim Frauenstreik des gleichen Jahres. Im September ist ein neuer Vorgesetzter gekommen. Unsere Kollegin musste von ihm die Einhaltung der Arbeitsverträge einfordern, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Außerdem hat sie im Vertrauen einen sechs Jahre zurückliegenden Mobbing-Fall gegen sie erwähnt, um die Dringlichkeit der Einhaltung des Arbeitsrechts aufzuzeigen.

Seitens JaW wurde weder mit Einsicht und noch mit Sensibilität darauf reagiert, im Gegenteil: Zurechtweisungen, Druck, Intransparenz und Aktenvermerke waren die Folge. Die Kollegin hat sich über dieses Verhalten beschwert und einen angemesseneren Umgang gefordert.

Was seitens JaW folgte, war der offene Versuch, einen Grund für eine fristlose Entlassung zu konstruieren – was nicht erfolgreich war –, die Ankündigung einer Kündigung, eine Suspendierung, eine Versetzung und wochenlanges Warten auf die Kündigung. Sie hat nun eine Klage wegen Kündigung aus Verpönten Motiven beim Arbeits- und Sozialgericht eingebracht.
Die Leitungsebene von JaW erklärt weiterhin sowohl dieses unmenschliche, als auch das – unserer Meinung nach – rechtlich äußerst fragwürdige Verhalten als normal.
Wir nehmen diese Kündigung nicht hin!

https://wiensyndikat.wordpress.com/

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