feministischesaktionskollektiv Innsbruck erhebt die Stimme gegen Femi(ni)zide – laut, sichtbar und unüberhörbar

veröffentlicht am 27. November 2025

Zum Start der internationalen Kampagne „16 Tage gegen genderbasierte Gewalt“ am 25. November errichtete die @stadt_innsbruck am Ni Una Menos Platz ein Mahnmal, das klar macht: Patriarchale Gewalt betrifft uns alle – Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans und agender Personen.

Vor 10 Jahren entstand in Argentinien die Ni Una Menos Bewegung – aus Wut über Femicidios und das Schweigen eines patriarchalen Systems. Aus dem Protest wurde eine globale queerfeministische Bewegung, die Gewalt als strukturelles Problem sichtbar macht und Kämpfe gegen ökonomische Ausbeutung, koloniale Kontinuitäten, Rassismus, Queerfeindlichkeit und staatliche Repression verbindet.

Ihre Kämpfe haben weltweit Schutzmechanismen, Gesetzesreformen und feministische Streiks angestoßen – ein Jahrzehnt kollektiver Wut, Widerstand und Solidarität, das auch in Innsbruck weitergetragen wird.

Femi(ni)zide sind kein Einzelfall – sie sind Ausdruck patriarchaler Machtverhältnisse.
Wir kämpfen für Schutzräume, Gerechtigkeit und eine Gesellschaft, in der FLI*NTA-Personen nicht um ihr Leben fürchten müssen.

Queerfeministische Solidarität heißt: laut sein, unbequem sein und kein Schweigen akzeptieren.
Ni una menos – keine* einzige* weniger!

Frauenhelpline: 0800 222 555
Rat auf Draht: 147
Männerinfo: 0800 400 777

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