Bericht Kundgebung gegen Rheinmetall

veröffentlicht am 17. Oktober 2019

Heute am 16.10. demonstrierten fast 100 motivierte Aktivist*innen vor der Firma Rheinmetall/MAN in der Brunnerstraße 44-50, 1230 Wien. Der Protest richtete sich vor allem gegen die Kooperation der Firma mit der Türkei - deren Rüstungsexporte sind momentan am Angriffskrieg gegen die Demokratische Föderation Nord-Ost-Syrien beteiligt.

Es gab verschiedene Redebeiträge, die auf die Verknüpfung verschiedener Kämpfe durch die Auseinandersetzung mit dem Gesellschaftsprojekt in Nord-Ost-Syrien abzielten. So wurde die Verbindung zwischen ökologischen (system change not climate change), anti-militaristischen und feministischen Kämpfen hervorgehoben. Speziell gewürdigt wurde auch die verbindende Erfahrungen der Repression in den letzten Jahren in Österreich: vor ein paar Wochen wurden 4 Personen in der Nähe der Firma Rheinmetall festgenommen, denen vorgeworfen wird dort Graffiti und Banner angebracht zu haben. Ihnen würde nun Sachbeschädigung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Es wurden parallelen zu Erfahrungen von Polizeigewalt und Polizeirepression in den letzten Monaten und Jahren in Wien gezogen. Im Anschluss wurde sich solidarisch mit den Betroffenen erklärt und dazu aufgerufen zusammen zuhalten.

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