In Solidarität mit Dimitris Koufontinas

veröffentlicht am 9. März 2021

Am 5.3. gab es in Wien eine Sponti in Solidarität mit Dimitris Koufontinas

Dimitris musste am Freitag (5.3.) aufgrund seines Hunger- und Durststreikts wiederbelebt werden. Dies geschah gegen seinen ausdrücklichen Willen.
Knapp 30 Personen zeigten mit einer Sponti ihre Solidarität mit dem Kampf von Dimitris. Nach der üblichen Warterei ging es eine halbe Stunde nach angekündigter Startzeit vom Treffpunkt (Karlsplatz) schnellen Schrittes begleitet von Parolen und Pyro zur griechischen Botschaft.Retour ligne automatique
Die Botschaft wurde beworfen (wir haben nicht gesehen mit was). Danach löste sich die Demo schnell auf. Uns ist nicht bekannt, dass Gefährt:innen erwischt wurden.

Ein paar Gedanken, die wir uns im Nachhinein gemacht haben:

- Menschen kamen unvorbereitet, wussten nicht wo die Botschaft ist und kannten sich in der Gegend nicht wirklich aus. Sowas macht abhängig von der Führung Einzelner, die dann diese Verantwortung tragen müssen. Sowas führt dann zu chaotischen Auflösen wo dann alle einander nachlaufen oder Menschen direkt zur nächsten Bullenwache laufen.

- Pünktlichkeit: Es kann halt echt nicht sein, dass bei einer Sponti auf einzelne gewartet wird, die es nicht schaffen pünktlich zu sein. Es hocken dann immer für eine halbe Stunde ein Schwarm schwarzer Gestalten super auffällig überall rum und die Demo zieht dann erst los, wenn die ersten schon wieder gehen.

- Auflösechaos: Spontis in Wien neigen dazu entweder ziellos durch die Gegend zu ziehen oder sich chaotisch und unvorbereitet zu aufzulösen. Ob dies kollektiv zu lösen ist oder von der Vorbereitung Einzelner abhängt ist für uns noch nicht schlüssig

So sehr uns auch der Anlass traurig macht, so sehr freuen wir uns, dass es in Wien Versuche gibt selbstbestimmte, kollektive Aktionen zu wagen und das Menschen aktiv versuchen diese Momente zu nutzen.

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