Flugblatt: Rassismus tötet! Black Lives Matter!

veröffentlicht am 2. Juni 2020

Rassismus und Polizeigewalt gegenüber Schwarze bzw. People Of Color sind keine Einzelfälle, sonder Alltag. Mit den Morden an George Floyd und Ahmaud Arbery in den USA wird dies wieder einmal vor Augen geführt. Doch blicken wir nicht nur in die Ferne: Vor 20 Jahren, im Mai 2000, starben 5 Menschen in den Händen der österreichischen Behörden. Todesursache: Rassismus!

Ein Flugblatt zum Verteilen, u.a. bei den bundesweiten Proteste am 3. und 4. Juni 2020.

Link zum PDF
Am 25. Mai 2020 starb George Floyd , ein Afro-Amerikanischer Mann* in Powderhorn, nahe Minneapolis, Minnesota. Während Floyd mit Handschellen gefesselt und in Bauchlage auf einer Straße lag, presste Derek Chauvin, einer weißer Polizist, sein Knie solange auf Floyds Hals, bis dieser erstickte. Seine letzten Worte waren: "I can’t breave", "Ich kann nicht atmen".

Die BlackLivesMatter Kampagne in den USA macht aufmerksam: Heute erinnern wir an George Floyd. Und wir erinnern an jedes andere Schwarze Leben das verlorgen ging durch Polizeibrutalität, rassistische Ungerechtigkeit und weiße Überheblichkeit. Gemeinsam kämpfen wir für Gerechtigkeit und sagen ihre Namen, um sie in Erinnerung zu halten.

#SayTheirNames #ICantBreathe #RacismKills

Im Mai 2000, nur ein Jahr nach dem Mord an Marcus Omofuma, starben fünf Menschen im Gewahrsam der österreichischen Behörden: N.N., Richard Ibekwe, Lubomir, Hamid S. und Imre Bartos wurden vor 20 Jahren Opfer des staatlichen Rassismus.

Da die Behörden meist über ihre Verbrechen schweigen, ist es umso wichtiger, die Toten in Erinnerung zu halten.

Überall in den USA und darüber hinaus kommt es anlässlich der jüngsten rassistischen Polizeimorde an George Floyd und Ahmaud Arbery, einem Jogger*, der erschossen wurde, zu massiven Protesten - und nun auch hierzulande:

3. Juni 2020: österreichweit spontane Demonstrationen gegen Polizeigewalt und rassistisches Morden. Kritisiert wird ebenfalls die mörderische europäische Asyl- und Migrationspolitik.

4. Juni 2020: 17-20 Uhr Kundgebung in Wien am Platz der Menschenrechte beim Marcus Omofuma Stein, Ecke Mariahilfer Straße/Museumsquartier.

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Im folgenden findet sich ein Flugblatt als PDF, dass geignet ist, auf den genannten Protesten und darüber hinaus verteilt zu werden. Da es keine zentrale Produktion gibt, sind alle aufgerufen es zu nutzen, indem sie es kopieren und verteilen, sowohl auf Papier als auch über soziale Medien usw.

PDF

Der Artikel zum Flugblatt auf emrawi.org und auf no-racism.net.

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